Leipzig – Das „bessere Berlin“ wächst und wächst!

Leipzig – Das „bessere Berlin“ wächst und wächst!

Leipzig – Das „bessere Berlin“ wächst und wächst!

Wenn über die sächsische Metropole Leipzig gesprochen wird, kommen viele ins Schwärmen: Die internationale Messestadt lockt mit ihrem Flair: Die alten und historischen Passagen, Höfe und Messehäuser versprühen einen besonderen Charme. Leipzig wächst und wächst so schnell wie kaum eine andere bundesdeutsche Stadt. Die Sachsen-Metropole ist mit über 600.000 Einwohnern inzwischen die Nummer acht unter den größten deutschen Städten. Dadurch wird sie auch als Immobilienstandort für Anleger und Vermieter immer interessanter.

Während andere Städte und Regionen der demographische Wandel plagt, ist die sächsische Metropole als Kultur-, Bildungs-, Messe- und Automobilstandort fast wie ein „Phoenix aus der Asche“ emporgestiegen: Seit 2014 zählt Leipzig mehr Geburten als Sterbefälle und seit 2011 nimmt die Einwohnerzahl jedes Jahr durchschnittlich um 10.100 Einwohner zu. Die größte Stadt Sachsens ist in den letzten Jahren um rund 6 Prozent von 567.846 (2015) auf zuletzt 601.668 (2019) Einwohner gewachsen. Unter den 30 größten Städten Deutschlands verbucht sie in dieser Zeit das höchste Bevölkerungswachstum, so das 2019’er-Städteranking des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) und von Berenberg. Hält das Wachstum an, wird die Stadt laut Prognosen im Jahr 2030 mindestens 680.000 Einwohner haben. 

Neu-Leipziger „meist jung, gut ausgebildet und zufrieden“

Leipzig ist in dieser Zeit auch immer jünger geworden – und das nicht nur wegen der rund 40.000 Studierenden. Sachsenweit hat Leipzig den größten Bevölkerungsanteil unter 39 Jahren. Das ist insbesondere durch die zahlreichen Zuzügler zu erklären, die das Durchschnittsalter von 43,8 Jahren (Stand 2011) auf derzeit 42,4 Jahren senkten. Die Neu-Leipziger seien außerdem „meist jung, gut ausgebildet und zufrieden“, heißt es. Genau diese Zufriedenheit haben sich die Leipziger wohl auch gut erarbeitet.  Diese wird nicht zuletzt durch den kontinuierlichen Zuwachs des Haushaltsnettoeinkommen in den vergangenen Jahren bestätigt. Stiegen diese doch 2014 von monatlich 1.662 Euro (Median) um insgesamt 10,2 Prozent auf 1.832 Euro im Jahr 2018. Auch die Arbeitslosenquote bereitet der Metropole immer weniger Sorgen und schrumpfte von 8,5 Prozent (Januar 2017) auf 6,10 Prozent Ende 2018. Gute Rahmenbedingungen, die die Zahl der Leipziger Haushalte in den letzten fünf Jahren um 5,5 Prozent auf jetzt insgesamt 342.903 (2019) wachsen ließ. Diese positiven Entwicklungen sind nicht unwesentlich auf die zahlreichen Unternehmen zurückzuführen, die sich in den letzten Jahren rund um die Sachsenmetropole angesiedelt haben.

Großstadt-Infrastruktur mit Charme und Vitalität

Gemessen daran, woher die sächsische Messestadt vor über 30 Jahren nach dem Mauerfall kam, ist die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte erstaunlich. Gerade für die rasante Bevölkerungsentwicklung als „dynamischste Region Deutschlands“ benennt der Zukunftsatlas Deutschland 2019 des Forschungsinstitut Prognos vor allem diese Punkte, die Großstädte besonders attraktiv machen: Zentral gelegene Arbeitsplätze, aber auch vielfältige Freizeit- und Bildungsangebote.

Hinzu kommen Aspekte, die ganz besonders den Wohlfühl- und Erlebnisfaktor ansprechen sowie Leipzig seinen Ruf als „das bessere Berlin“ einbrachten:

  • Der besondere Charme eines historischen Stadtzentrums mit bundesweit beliebten Einkaufsstraßen; 
  • Historische Messehöfe und Passagen sowie prachtvoll restaurierte Gebäude; 
  • Kurze Wege, der grüne Promenadenring sowie eine Seenlandschaft in Stadtnähe;
  • Das lebendige historische Herz der Stadt, welches viel Platz für eine ebenso vitale Kunst-, Kultur- und StartUp-Szene bietet.

Eine Mischung, die bisher besonders junge Menschen, Familien und Zuwanderer angezogen hatte. So avancierte die Sachsen-Metropole laut Zukunftsatlas Deutschland 2019 zum „Top-Aufsteiger“ und verbesserte sich unter rund 400 Regionen in Deutschland sprunghaft von Platz 334 (2004) auf aktuell Platz 104 (2019). Argumente, mit denen auch bedeutende Arbeitgeber in Leipzig – unter anderem aus der Medien-, Logistik- und Automobilbranche- bei Jobsuchenden punkten können. Denn für die besonders gefragten Fachkräfte ist die Infrastruktur der Region ein „must have“ bei der Arbeitsplatzsuche. Nicht zuletzt sollte der Arbeitsort immer schnell erreichbar und gute Freizeitangebote in knapper Zeit nutzbar bleiben. 

Moderat, aber stetig steigende Mietpreise

Neben der Lage ist auch die Bezahlbarkeit des Wohnraums eine gewichtige Entscheidungsgrundlage, die für Jobsuchende in den letzten Jahren eine immer bedeutendere Rolle spielte. Aber auch hier kann die Sachsen-Metropole gerade mit Blick auf die Mietangebots- und Preisentwicklung allemal ihrem Ruf als „das bessere Berlin“ gerecht werden. Das zeigt sich auch in der Leerstandsquote, die sich im örtlichen Wohnungsmarkt von Anfang der 2000’er-Jahre bei zweistelligen Werten (2002: 11,40 Prozent) auf zuletzt unter drei Prozent zurückentwickelt hat. Der enorme Wohnungsleerstand der letzten Jahrzehnte scheint damit endgültig passé. Der anhaltende Zuzug in die Stadt fegt allmählich das Überangebot leer und sorgt für einen leichten Anstieg der Mietpreise. Diese liegen aktuell bei moderaten 7,35 Euro je Quadratmeter. Für Wohnungen im Neubau zahlen Mieter durchschnittlich knapp zwei Euro mehr (9,28 Euro). 

Wie die PISA-Immobilienmanagement in ihrem Jahresbericht 2019 feststellt, sind die Mietpreise im Bestand zuletzt mit ø 5,0 Prozent (Vorjahr + 6,0 Prozent) etwas langsamer gestiegen. Allerdings ist der Preisanstieg im Neubau mit ø 6,2 Prozent leicht höher als im Vorjahr (+ 5,0 Prozent). Die Nummer acht bei den deutschen Großstädten wird in Zukunft einen kontinuierlichen, aber moderaten Anstieg der Mietpreise aufgrund höherer Investitionskosten und durch den ungebrochenen Einwohnerzuwachs erleben. Das ist zumindest die Prognose von Professor Kerry-U. Brauer, Direktorin der Staatlichen Studienakademie Leipzig. Daran hat auch der enorme Anstieg der Baugenehmigungen im Neubau 2015 sowie in den beiden folgenden Jahren nichts geändert. Besonders die 50-prozentigen Steigerungsraten (2015 und 2016) sowie zuletzt im Jahr 2017 mit 34 Prozent haben dem Aufwind bei der Mietpreisentwicklung keinen Abbruch getan. Für Timo Pinder, Geschäftsführer Pisa Immobilienmanagement, steht daher fest: „Leipzigs Immobilienmarkt entwickelt sich dynamisch auf moderatem Niveau.“     

Begehrter Immobilienmarkt mit Aufwärtspotenzial

Diese und andere Prognosen gehen von einer langfristig zunehmenden Wohnungsnachfrage in Leipzig aus. Zum einen sorgt dafür die fast konstante oder nur leicht steigende Anzahl an Haushalten im Stadtgebiet. Bei einer niedrigen, einstelligen Leerstandsquote bleiben andererseits die Wohnungen weiterhin gut vermietbar. Kapitalanleger in Immobilien können daher auf eine gute Wertentwicklung für ihr Investment hoffen. Darauf weist auch der Postbank Wohnatlas 2019 hin, der für Leipzig mit weiteren Preissteigerungen bei Immobilien rechnet. Die Immobilienexperten vom Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI), die im Auftrag der Postbank tätig waren, sehen in ihrer Prognose für die Messestadt pro Jahr im Zeitraum 2018 bis 2030 einen Zuwachs der Kaufpreise von 1,18 Prozent. 2018 betrug der Kaufpreis für Eigentumswohnungen in Leipzig im Durchschnitt 2.192 Euro je Quadratmeter, nachdem er gegenüber dem Vorjahr bereits um 10,65 Prozent gestiegen ist. 

Dass sich für Immobilienanleger Leipzig rentiert, zeigen auch die aktuellen Zahlen des örtlichen Gutachterausschusses mit seinem Grundstücksmarktbericht von Anfang 2020: Einerseits nahm die Zahl der Transaktionen (Käufe/Verkäufe) bei Eigentumswohnungen (Sondereigentum) jährlich seit 2015 leicht einstellig ab, andererseits sind die Umsätze weniger rückläufig, was auf moderat steigende Kaufpreise in einem intakten Markt schließen lässt. Dynamischer verlief dagegen die Entwicklung bei Mehrfamilienhäusern, die etwa ein Zehntel der Transaktionen bei Eigentumswohnungen ausmachen: Hier gingen die Käufe bzw. Verkäufe deutlich zweistellig zurück. Der Markt wird zunehmend leergekauft, bei steigenden Umsätzen. Die deutlich schneller steigenden  Kaufpreise zeigen hier: Leipzig entwickelt sich zu einem immer begehrter werdenden Immobilienmarkt.    

Millionen-Investitionen in Infrastruktur und Wohnungsbau

Dass die Rahmenbedingungen dafür auch in Zukunft so bleiben, zeigen die jüngsten Initiativen der Stadt und ihrer Verwaltung. Obwohl Leipzig schneller wächst als Berlin, soll die Großstadt als lebenswerte, vitale und attraktive Metropole weiterentwickelt werden. Dazu haben die Messestädter ein Stadtentwicklungskonzept namens „Leipzig 2030“ ins Leben gerufen. Ziel soll es unter anderem sein, Leipzig auch zukünftig als konkurrenzfähigen Wohnstandort zu erhalten. Vor allem will die Stadt laut Dorothee Dubrau, Leipzigs Bürgermeisterin und Beigeordneter für Stadtentwicklung und Bau, neue Arbeitsplätze schaffen, um damit auch „die jungen Leute in der Stadt zu halten.“ Millionen-Investitionen in Mobilität, Straßenbau, Infrastruktur, Bildungseinrichtungen, sowie Wohnungsbau sollen in den kommenden Jahren folgen. Zudem beschäftigen sich die Verantwortlichen der Stadt aktuell mit einem „Masterplan Grün Leipzig 2030“: Dieser soll zu einem nachhaltigen Wachstum Leipzigs beitragen. Das bedeutet für das kommenden Jahrzehnt – neben einer „Qualitätsverbesserung im Bestand“ – auch eine „gezielte Ergänzung“ der grünen Infrastruktur.

Wenn über die sächsische Metropole Leipzig gesprochen wird, kommen viele ins Schwärmen: Die internationale Messestadt lockt mit ihrem Flair: Die alten und historischen Passagen, Höfe und Messehäuser versprühen einen besonderen Charme. Leipzig wächst und wächst so schnell wie kaum eine andere bundesdeutsche Stadt. Die Sachsen-Metropole ist mit über 600.000 Einwohnern inzwischen die Nummer acht unter den größten deutschen Städten. Dadurch wird sie auch als Immobilienstandort für Anleger und Vermieter immer interessanter.

Während andere Städte und Regionen der demographische Wandel plagt, ist die sächsische Metropole als Kultur-, Bildungs-, Messe- und Automobilstandort fast wie ein „Phoenix aus der Asche“ emporgestiegen: Seit 2014 zählt Leipzig mehr Geburten als Sterbefälle und seit 2011 nimmt die Einwohnerzahl jedes Jahr durchschnittlich um 10.100 Einwohner zu. Die größte Stadt Sachsens ist in den letzten Jahren um rund 6 Prozent von 567.846 (2015) auf zuletzt 601.668 (2019) Einwohner gewachsen. Unter den 30 größten Städten Deutschlands verbucht sie in dieser Zeit das höchste Bevölkerungswachstum, so das 2019’er-Städteranking des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) und von Berenberg. Hält das Wachstum an, wird die Stadt laut Prognosen im Jahr 2030 mindestens 680.000 Einwohner haben. 

Neu-Leipziger „meist jung, gut ausgebildet und zufrieden“

Leipzig ist in dieser Zeit auch immer jünger geworden – und das nicht nur wegen der rund 40.000 Studierenden. Sachsenweit hat Leipzig den größten Bevölkerungsanteil unter 39 Jahren. Das ist insbesondere durch die zahlreichen Zuzügler zu erklären, die das Durchschnittsalter von 43,8 Jahren (Stand 2011) auf derzeit 42,4 Jahren senkten. Die Neu-Leipziger seien außerdem „meist jung, gut ausgebildet und zufrieden“, heißt es. Genau diese Zufriedenheit haben sich die Leipziger wohl auch gut erarbeitet.  Diese wird nicht zuletzt durch den kontinuierlichen Zuwachs des Haushaltsnettoeinkommen in den vergangenen Jahren bestätigt. Stiegen diese doch 2014 von monatlich 1.662 Euro (Median) um insgesamt 10,2 Prozent auf 1.832 Euro im Jahr 2018. Auch die Arbeitslosenquote bereitet der Metropole immer weniger Sorgen und schrumpfte von 8,5 Prozent (Januar 2017) auf 6,10 Prozent Ende 2018. Gute Rahmenbedingungen, die die Zahl der Leipziger Haushalte in den letzten fünf Jahren um 5,5 Prozent auf jetzt insgesamt 342.903 (2019) wachsen ließ. Diese positiven Entwicklungen sind nicht unwesentlich auf die zahlreichen Unternehmen zurückzuführen, die sich in den letzten Jahren rund um die Sachsenmetropole angesiedelt haben.

Großstadt-Infrastruktur mit Charme und Vitalität

Gemessen daran, woher die sächsische Messestadt vor über 30 Jahren nach dem Mauerfall kam, ist die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte erstaunlich. Gerade für die rasante Bevölkerungsentwicklung als „dynamischste Region Deutschlands“ benennt der Zukunftsatlas Deutschland 2019 des Forschungsinstitut Prognos vor allem diese Punkte, die Großstädte besonders attraktiv machen: Zentral gelegene Arbeitsplätze, aber auch vielfältige Freizeit- und Bildungsangebote.

Hinzu kommen Aspekte, die ganz besonders den Wohlfühl- und Erlebnisfaktor ansprechen sowie Leipzig seinen Ruf als „das bessere Berlin“ einbrachten:

  • Der besondere Charme eines historischen Stadtzentrums mit bundesweit beliebten Einkaufsstraßen; 
  • Historische Messehöfe und Passagen sowie prachtvoll restaurierte Gebäude; 
  • Kurze Wege, der grüne Promenadenring sowie eine Seenlandschaft in Stadtnähe;
  • Das lebendige historische Herz der Stadt, welches viel Platz für eine ebenso vitale Kunst-, Kultur- und StartUp-Szene bietet.

Eine Mischung, die bisher besonders junge Menschen, Familien und Zuwanderer angezogen hatte. So avancierte die Sachsen-Metropole laut Zukunftsatlas Deutschland 2019 zum „Top-Aufsteiger“ und verbesserte sich unter rund 400 Regionen in Deutschland sprunghaft von Platz 334 (2004) auf aktuell Platz 104 (2019). Argumente, mit denen auch bedeutende Arbeitgeber in Leipzig – unter anderem aus der Medien-, Logistik- und Automobilbranche- bei Jobsuchenden punkten können. Denn für die besonders gefragten Fachkräfte ist die Infrastruktur der Region ein „must have“ bei der Arbeitsplatzsuche. Nicht zuletzt sollte der Arbeitsort immer schnell erreichbar und gute Freizeitangebote in knapper Zeit nutzbar bleiben. 

Moderat, aber stetig steigende Mietpreise

Neben der Lage ist auch die Bezahlbarkeit des Wohnraums eine gewichtige Entscheidungsgrundlage, die für Jobsuchende in den letzten Jahren eine immer bedeutendere Rolle spielte. Aber auch hier kann die Sachsen-Metropole gerade mit Blick auf die Mietangebots- und Preisentwicklung allemal ihrem Ruf als „das bessere Berlin“ gerecht werden. Das zeigt sich auch in der Leerstandsquote, die sich im örtlichen Wohnungsmarkt von Anfang der 2000’er-Jahre bei zweistelligen Werten (2002: 11,40 Prozent) auf zuletzt unter drei Prozent zurückentwickelt hat. Der enorme Wohnungsleerstand der letzten Jahrzehnte scheint damit endgültig passé. Der anhaltende Zuzug in die Stadt fegt allmählich das Überangebot leer und sorgt für einen leichten Anstieg der Mietpreise. Diese liegen aktuell bei moderaten 7,35 Euro je Quadratmeter. Für Wohnungen im Neubau zahlen Mieter durchschnittlich knapp zwei Euro mehr (9,28 Euro). 

Wie die PISA-Immobilienmanagement in ihrem Jahresbericht 2019 feststellt, sind die Mietpreise im Bestand zuletzt mit ø 5,0 Prozent (Vorjahr + 6,0 Prozent) etwas langsamer gestiegen. Allerdings ist der Preisanstieg im Neubau mit ø 6,2 Prozent leicht höher als im Vorjahr (+ 5,0 Prozent). Die Nummer acht bei den deutschen Großstädten wird in Zukunft einen kontinuierlichen, aber moderaten Anstieg der Mietpreise aufgrund höherer Investitionskosten und durch den ungebrochenen Einwohnerzuwachs erleben. Das ist zumindest die Prognose von Professor Kerry-U. Brauer, Direktorin der Staatlichen Studienakademie Leipzig. Daran hat auch der enorme Anstieg der Baugenehmigungen im Neubau 2015 sowie in den beiden folgenden Jahren nichts geändert. Besonders die 50-prozentigen Steigerungsraten (2015 und 2016) sowie zuletzt im Jahr 2017 mit 34 Prozent haben dem Aufwind bei der Mietpreisentwicklung keinen Abbruch getan. Für Timo Pinder, Geschäftsführer Pisa Immobilienmanagement, steht daher fest: „Leipzigs Immobilienmarkt entwickelt sich dynamisch auf moderatem Niveau.“     

Begehrter Immobilienmarkt mit Aufwärtspotenzial

Diese und andere Prognosen gehen von einer langfristig zunehmenden Wohnungsnachfrage in Leipzig aus. Zum einen sorgt dafür die fast konstante oder nur leicht steigende Anzahl an Haushalten im Stadtgebiet. Bei einer niedrigen, einstelligen Leerstandsquote bleiben andererseits die Wohnungen weiterhin gut vermietbar. Kapitalanleger in Immobilien können daher auf eine gute Wertentwicklung für ihr Investment hoffen. Darauf weist auch der Postbank Wohnatlas 2019 hin, der für Leipzig mit weiteren Preissteigerungen bei Immobilien rechnet. Die Immobilienexperten vom Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut (HWWI), die im Auftrag der Postbank tätig waren, sehen in ihrer Prognose für die Messestadt pro Jahr im Zeitraum 2018 bis 2030 einen Zuwachs der Kaufpreise von 1,18 Prozent. 2018 betrug der Kaufpreis für Eigentumswohnungen in Leipzig im Durchschnitt 2.192 Euro je Quadratmeter, nachdem er gegenüber dem Vorjahr bereits um 10,65 Prozent gestiegen ist. 

Dass sich für Immobilienanleger Leipzig rentiert, zeigen auch die aktuellen Zahlen des örtlichen Gutachterausschusses mit seinem Grundstücksmarktbericht von Anfang 2020: Einerseits nahm die Zahl der Transaktionen (Käufe/Verkäufe) bei Eigentumswohnungen (Sondereigentum) jährlich seit 2015 leicht einstellig ab, andererseits sind die Umsätze weniger rückläufig, was auf moderat steigende Kaufpreise in einem intakten Markt schließen lässt. Dynamischer verlief dagegen die Entwicklung bei Mehrfamilienhäusern, die etwa ein Zehntel der Transaktionen bei Eigentumswohnungen ausmachen: Hier gingen die Käufe bzw. Verkäufe deutlich zweistellig zurück. Der Markt wird zunehmend leergekauft, bei steigenden Umsätzen. Die deutlich schneller steigenden  Kaufpreise zeigen hier: Leipzig entwickelt sich zu einem immer begehrter werdenden Immobilienmarkt.    

Millionen-Investitionen in Infrastruktur und Wohnungsbau

Dass die Rahmenbedingungen dafür auch in Zukunft so bleiben, zeigen die jüngsten Initiativen der Stadt und ihrer Verwaltung. Obwohl Leipzig schneller wächst als Berlin, soll die Großstadt als lebenswerte, vitale und attraktive Metropole weiterentwickelt werden. Dazu haben die Messestädter ein Stadtentwicklungskonzept namens „Leipzig 2030“ ins Leben gerufen. Ziel soll es unter anderem sein, Leipzig auch zukünftig als konkurrenzfähigen Wohnstandort zu erhalten. Vor allem will die Stadt laut Dorothee Dubrau, Leipzigs Bürgermeisterin und Beigeordneter für Stadtentwicklung und Bau, neue Arbeitsplätze schaffen, um damit auch „die jungen Leute in der Stadt zu halten.“ Millionen-Investitionen in Mobilität, Straßenbau, Infrastruktur, Bildungseinrichtungen, sowie Wohnungsbau sollen in den kommenden Jahren folgen. Zudem beschäftigen sich die Verantwortlichen der Stadt aktuell mit einem „Masterplan Grün Leipzig 2030“: Dieser soll zu einem nachhaltigen Wachstum Leipzigs beitragen. Das bedeutet für das kommenden Jahrzehnt – neben einer „Qualitätsverbesserung im Bestand“ – auch eine „gezielte Ergänzung“ der grünen Infrastruktur.