Hausbauer aufgepasst: Steckdosen für Elektroautos sollen in Neubauten nun Pflicht werden

Hausbauer aufgepasst: Steckdosen für Elektroautos sollen in Neubauten nun Pflicht werden

Hausbauer aufgepasst: Steckdosen für Elektroautos sollen in Neubauten nun Pflicht werden

Offenbar wird geplant, dass jeder Neubau von nun an mit einer Aufladestation für Elektroautos ausgestattet werden soll.

Demnach sollen Einfamilienhäuser oder andere Gebäude bald mindestestens über eine entsprechende Vorverkabelung verfügen.

Die Zielsetzung hierbei ist es, dass schon zu Beginn eines jeden Hausbaus an eine Auflademöglichkeit für Elektroautos gedacht wird sowie auch, dass mehr Elektrofahrzeuge auf die Straßen gebracht werden.

Wenn vor einem Gebäude mehrere Parkplätze zu finden sind, plant die EU-Kommission, dass fast jeder zehnte Parkplatz mit einer festen Ladestation ausgestattet werden soll. Eine solche Station könnte bis zu 75.000 Euro kosten.

Bisher boomte der Kauf von Elektroautos, aufgrund der fehlenden Infrastruktur und der bisher nicht flächendeckenden Ausstattung mit Ladestationen, nicht sonderlich.

Das soll sich nun ändern.

Doch bringt diese Entwicklung eventuell auch einige Vorteile?

Die Antwort darauf lautet: Ja – und sogar Steuervorteile!

Sowohl der Bundestag als auch der Bundesrat billigten das Gesetz zur Förderung der Elektroimmobilität. Die fünfjährige Steuerbefreiung für Erstzulassungen reiner Elektrofahrzeuge, welche dem Kraftfahrzeugsteuergesetz zu entnehmen ist, wird rückwirkend zum 01. Januar 2016 in eine steuerliche Befreiung von zehn Jahren umgewandelt.

Zusätzlich dazu sollen die vom Arbeitgeber gewährten Vorteile für das Aufladen eines privaten Elektro- oder Hybridautos im Unternehmen von der Steuer abgesetzt werden.

Doch bei dieser Thematik wird mitunter auch Kritik laut: Vielen missfällt, dass diese Technologie so exakt geplant wird, ohne das mit Sicherheit davon ausgegangen werden kann, dass in Zukunft auch ein Markt dafür da ist.

Diese Änderung umfasst nämlich nicht nur Neubauten, sondern ebenso Sanierungen.

Doch erst spätestens im Jahre 2023 würde sie in Kraft treten.

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