Immobilien als Geldanlage? In welche Gebiete man investieren sollte?

Immobilien als Geldanlage?  In welche Gebiete man investieren sollte?

Immobilien als Geldanlage? In welche Gebiete man investieren sollte?

Deutschlands Immobilienpreise boomen. Damit gehört es zusammen mit Großbritannien zu den Wachstumszentren Europas im Immobilienbereich. Die hohe Nachfrage wird durch einen Angebotsmangel, einer starken Wirtschaftslage und den sehr niedrigen Zinsen in der Euro-Zone stark unterstützt, was die Preise nach oben schießen lässt. Schon seit Jahrzehnten gehören Immobilien nach dem alt bekannten Sparbuch zur beliebtesten Anlagemethode der deutschen Privatinvestoren. Da stellt sich den meisten Sparern sicherlich die Frage, was die attraktivsten Gebiete für Investitionen sind, um auf den fahrenden “Immobilienzug” aufzusteigen und mit guter Rendite seine Altervorsorge aufstocken zu können? Bei der aktuellen Zinslage sind Investitionsalternativen nämlich Mangelware, denn in der mittelfristigen Zukunft werden sich Sparbuchguthaben kaum vermehren, im Gegenteil sie könnten sogar noch von der Inflation aufgefressen werden.

 

Nichts desto trotz sollten auch Immobilieninvestitionen wohl überlegt sein, da Immobilienpreisentwicklungen durch verschiedenste Faktoren beeinflusst werden. Der allgemeine Anstieg auf dem deutschen Markt ist keine Garantie dafür, dass sich jede Immobilieninvestition rechnet. Bei falschen Investitionsstrategien kann das Ergebnis sogar negativ sein und das Sparvermögen verringert sich.. Denn eines darf man nicht vergessen: “Immobilien machen aus den liquiden Geldmitteln immobile Anlagen”. Das heißt das Geld ist nicht schnell und einfach zurückzuholen, falls fallende Preise und Krisen die Anlage bedrohen.. Im folgenden möchten wir uns aber auf die Vorteile der Immobilieninvestition konzentrieren und die Frage beantworten was die interessantesten Regionen zum investieren sind.

Was sind also Deutschlands Trendgebiete in denen sich durch erhöhte Nachfrage die Preise langfristig nach oben entwickeln sollten?

Wichtige Regionale Faktoren sind Bevölkerungs-, Urbanisierungs-, Tourismus- und allgemeine Wirtschaftsentwicklung. Sind diese Entwicklungsfaktoren positiv spricht das für einen Anstieg des Mietspiegels und den damit verbundenen Immobilienpreisen. Wenn man höhere Mieten erzielen kann sind folglich Immbolienkäufer bereit mehr Geld zu investieren. Eine stark negative Mietpreisentwicklung hingegen kann sogar bewirken, dass Investoren fremdfinanzierte Immobilien zwangsverkaufen müssen, da die Kreditraten auf einmal eine zu hohe Belastung darstellen.  Werden die vier vorher genannten Kriterien also richtig eingeschätzt, kann die Dynamik des deutschen Booms mitgenommen werden. Einige Stadtteile aus den Großstädten Berlin, München und Köln zeigten solch eine positive Entwicklung.Teilweise sind dort aus früher abgenutzten Wohngebieten heute moderne und angesehene Bezirke geworden. Der große Tourismussektor in Berlin und die starke internationale Präsenz durch Bildungseinrichtungen und Firmensitze haben die Stadt zu einem Kulturzentrum Europas gemacht, was die Attraktivitäts- und Wirschtschaftsentwicklung stärkt, wodurch nährhafter Boden für einen wachsenden Immobiliensektor entstanden ist. Als internationaler Knotenpunkt für Wirtschaft und Kultur ist Berlin durch seinen aufstrebenden und dynamischen Start-Up-Sektor ein Magnet für Jungunternehmer geworden. Vor allem das junge Publikum in Berlin hat manchen Stadteilen zum Aufschwung geholfen. So zum Beispiel die Bezirke Kreuzberg und Prenzlauer Berg. Durch steigende Nachfrage und dadurch entstandene Sanierungs- und Modernisierungsmöglichkeiten, sind daraus attraktive Wohngebiete mit den teuersten Mietpreisen der Innenstadt geworden, was frühzeitige Investitionen durch Kapitalsteigerungen bei Verkauf und steigendem Mieteinkommen sehr profitable gemacht hat.

 

Die Firma Empirica, ein unabhängiges Beratungsunternehmen, hat 56 Städte in Deutschland auf Basis direkter finanziellen Faktoren wie zum Beispiel Mietersparnis bei Eigenfinanzierung, Kaufpreis der Immobilie und der voraussichtlichen Entwicklung des Gebietes untersucht. 18 Städt wurden als attraktive Investitionsgebiete eingestuft. Zu den großen Gewinnern gehören die Städte Ludwigshafen, Passau, Karlsruhe, Osnabrück und Münster. Sie haben sich mit der Verbindung aus Kostenersparnisen bei der Eigenfinanzierung, billigen Immobilienpreisen und wachsenden Zukunftsprognosen in der Bevölkerungsanzahl auf Grund von attraktiven Standortfaktoren an die Spitze des wachsenden Immobilienmarktes gekämpft und bieten Privatinvestoren somit optimale Voraussetzungen, um die erwünschten Renditen zu erlangen. Der detailierte Report ist unter www.focus.de zu finden.

Alle hier erwähnten Faktoren zur erfolgreichen Immobilieninvestition sind natürlich nur im Zusammenhang der individuellen Faktoren des Investierenden zu sehen. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg dabei das richtige Kaufobjekt zu finden. Wenn Sie sich weiterhin kritisch mit dem Thema auseinandersetzen wollen, empfehlen wir Ihnen folgende Artikel:

  • Spiegel Online: Immobilien als Kapitalanlage: Drei Millionen Vermieter verdienen nichts
  • ZEIT Online: Jetzt kaufen – wirklich? Immobilien galten immer als gute Altersvorsorge, aber seit alles nach Betongold sucht, heißt es: Vorsicht.
  • FRANKFURTER RUNDSCHAU: Zehn Kauftipps für Immobilien
  • WELT.DE:  Immobilien sind oft eine Falle für Anleger- Jeder dritte deutsche Immobilienbesitzer verdient mit der Vermietung wegen hoher Instandhaltungs- und Verwaltungskosten nichts. Im Durchschnitt fallen nur zwei bis drei Prozent Rendite ab.
  • FOCUS Online: So finanziert sich Ihre Wohnung von selbst! Der Wohnungsmarkt boomt. Doch kann sich eine Immobilie, die ich vermiete, fast von selbst finanzieren? Sie kann – und hier steht, wie das geht.
  • Wirtschaftswoche Online: Steuersparmodelle: Anlegerfallen dank Staatsanreiz/ Denkmal- statt Anlegerschutz

 

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